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	<title>KronosNET &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Bekennt Farbe und treibt&#039;s zu bunt!</description>
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		<title>Ein Teufelskreis: Krawallen in London &#8211; auch unsere Städte werden brennen &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 11:22:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es folgt aus aktuellem Anlass ein (rudimentär überarbeiteter) Gastbeitrag von BlueXephos: Das Jahr 2011 stand bislang medial im Zentrum des politischen und sozialen Wandels im Nahen Osten. Ein neues Zeitalter bräche an, so ist die Rede, die junge Bevölkerung nähme ihre Zukunft selbst in die Hand, erpicht darauf, für Frieden, Freiheit, mehr Demokratie und ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es folgt aus aktuellem Anlass ein (<del datetime="2011-08-11T11:21:34+00:00">rudimentär </del>überarbeiteter) Gastbeitrag von BlueXephos:</em></p>
<p>Das Jahr 2011 stand bislang medial im Zentrum des politischen und sozialen Wandels im Nahen Osten. Ein neues Zeitalter bräche an, so ist die Rede, die junge Bevölkerung nähme ihre Zukunft selbst in die Hand, erpicht darauf, für Frieden, <a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine trügerische Illusion?" >Freiheit</a>, mehr Demokratie und ein sozial vertretbares Leben zu kämpfen.</p>
<h3>Lodernde Flammen züngeln ums brodelnde Öl</h3>
<p>Doch auch die Staaten der Europäischen Union befinden sich am Anfang eines längerfristigen, durch alle Reihen gehenden Wandels. Menschenmassen demonstrierten 2011 unter anderem in Athen, Paris, Dublin, Lissabon, Prag, Brüssel und jetzt zum wiederholten Male in <a href="http://www.kronos-net.de/ein-teufelskreis-krawallen-in-london-auch-unsere-staedte-werden-brennen.html" target="_self" title="DEEP FUCKING BRAINFLASH: Und auf einmal stand die Welt kopf … DEEP FUCKING BRAINFLASH: Und auf einmal stand die Welt kopf … Ein Teufelskreis: Krawallen in London – auch unsere Städte werden brennen …" >London</a>. Wir reden hierbei mitnichten über eine Handvoll rebellischer Bürger, sondern über Hunderttausende teils verzweifelte, teils erzürnte Familienväter, Jugendlicher und Angehörige der so schön neologischen &#8220;Unterschicht&#8221;. Die Stimmung in den durchaus als Armenviertel zu bezeichnenden Stadtteilen unserer europäischen Millionenstädte ist aufgeheizt, das Fass zum überlaufen gefüllt. London zeigt in ergreifenden kameraperspektifischen Einstellungen, dass in eben jenem nur ein Einzelner, in seiner Ursubstanz zwar tragischer, aber eigentlich dennoch bagatellisierender Tropfen den Anstoß zu Ausschreitungen und Randalen bislang ungekannter Ausmaße genügt. Und dass jenes Fass voll brennbarem Öl sehr leicht ins Wanken gerät, umkippt und damit einen Flächenbrand auslösen kann. Nun steht der rasant wachsenden Schicht sozial benachteiligter Menschen auch in vielen anderen europäischen Städten &#8211; Berlin mit inbegriffen &#8211; das Wasser bis zum Hals. Besteht hier nicht die reelle Gefahr, dass ein einzelner, die Massen berührender &#8220;Tropfen&#8221; einen sich über die Grenzen der europäischen Staaten hinweg verbindenden Aufschrei hervorruft? Dass unsere Städte brennen und sich der ganze über die Jahre hinweg angestaute Frust und die Angst vor fehlenden Zukunftsperspektiven geballt entladen?</p>
<h3>Das krisengebeutelte Wolkenhaus des Reichtums</h3>
<p>Nun, unsere Regierungen verhalten sich ob gegensätzlicher Beteuerungen und diverser konstruktiver Ansätze alles in allem gefühlslos und arrogant. Die Meinungen der Menschen sind ihnen zwar nicht völlig, aber außerhalb bevorstehender Wahlen relativ egal. Rücksicht existiert in krisengebeutelten Zeiten wie den heutigen kaum. Auf der einen Seite steht unser derzeitiges Finanzsystem vor dem größten Kollaps seit seiner Existenz und die Schuldenberge erreichen neue Rekorde, auf der anderen Seite werden die Spitzensteuersätze für Vielverdienende in den meisten europäischen Staaten gesenkt. Einkommen stagnieren, Preise steigen, Börsen trudeln, Arbeitsplätze wanken &#8211; und die Oberschicht reibt sich hämisch die Hände. Unsere politischen Oberhäupter mögen zwar für Freiheit und Demokratie stehen, beschneiden und zensieren aber eben jene seit Jahren schleichend und nahezu unauffällig. Wir wollen jemanden darstellen, müssen gebeugten Hauptes und knirschender Zähne aber erkennen, dass uns andere Staaten &#8211; bevorzugt in Fernost &#8211; schon längst ein- und überholten. Wohl wahr, wir halten uns seit vielen Jahren mit geliehenen und nicht existierenden Geldern über dem Wasser, erschufen uns im Westen über Jahrzehnte hinweg Wohlstand und Reichtum, hielten uns für die Weltelite. Ein Luxus, der auf Kosten andere und vor allem auf geradezu grandiosen Pump baut.</p>
<h3>Unsere Städte werden brennen &#8230;</h3>
<p>Und nun droht dieses wackelige Kartenhaus langsam, aber sicher zusammenzubrechen. Die Folge: Brutale Spardiktate, die Kürzung sozialer Ausgaben, Milliardenpakete zur Rettung des Euros, politische Querelen, Streitigkeiten, Uneinigkeit, unüberlegtes Handeln, radikale Forderungen, eine ungewisse Zukunft. In diesem politischen und wirtschaftlichen Theater verlieren die einfachen Bürger endgültig ihr Gesicht, die Expansion der Schere zwischen Arm und Reich erreicht schwindelerregende Dimensionen. Parallel steigt die Kurve des Zorns, der Wut und der hoffnungslosen Verzweiflung. Radikalisierung und Selbstjustiz machen sich breit, Gewalt flammt auf. Staaten reagieren wortwörtlich mit knüppelharter Gegengewalt, schränkten Rechte weiter ein und stehen all dem dennoch hilflos gegenüber. Ein Teufelskreis, dessen Folgen in London das erste Mal zögerlich aufflammen. Der langsam seinen Anfang nimmt und uns in den nächsten Jahren noch auf vielfältige, brennend heiße Art und Weise beschäftigen wird. Und spätestens, wenn die sich der 20 Billionen Dollar-Grenze nähernde Schuldenflut die USA ertränkt, wird sich dort das an sich träge Volk auch erheben &#8230; Die westlich geprägte Welt steht vor ihrem größten Umbruch seit dem Zweiten Weltkrieg.</p>
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		<title>&#8220;The Winner Takes It All&#8221; &#8211; Facebook VS Lokalisten, studiVZ, Myspace, XING &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 20:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Facebook die größte Schlampe unter den sozialen Netzwerken darstellt, ist hinlänglich bekannt. Fast alle User waren schon einmal drin, stecken dabei ihre intimsten Dinger rein und kommen immer und immer wieder. Ein dominantes Netzwerk mit unglaublichen 750 Millionen Mitgliedern, davon mittlerweile 20,1 Millionen in Deutschland. Andere digitale Treffpunkte hingegen sind ausgelutscht, an den Rand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.kronos-net.de/blowjob-erkenntnisse-der-wochen-iv-willkommen-zurueck-in-muenchen.html" target="_self" title="Blowjob: Erkenntnisse der Woche(n) IV – Willkommen zurück in München!" >Facebook</a> die größte Schlampe unter den sozialen Netzwerken darstellt, ist hinlänglich bekannt. Fast alle User waren schon einmal drin, stecken dabei ihre intimsten Dinger rein und kommen immer und immer wieder. Ein dominantes Netzwerk mit unglaublichen 750 Millionen Mitgliedern, davon mittlerweile 20,1 Millionen in Deutschland. Andere digitale Treffpunkte hingegen sind ausgelutscht, an den Rand verbannt. Lokalisten rutschte vom Platz an der Sonne auf die unterste Ebene beliebter Netzlokalitäten ab, Myspace bietet mehr als genug seines im Namen angepriesenen Platzes dar und studiVZ lockt nicht einmal mehr den extrovertiertesten Studentensingle aus seiner Bude hervor. Soweit, so bekannt. Doch wie hart Facebook eigentlich alle anderen Netzwerke in den Arsch f***t, wird erst aus folgenden Kurven der deutschlandweiten <a href="http://trends.google.com/websites?q=facebook.com&#038;geo=DE&#038;date=all&#038;sort=0" title="Google Trends for Websites" target="_blank">Websiteaufrufe von Google Trends</a> ersichtlich. Bilder mit Kurven sagen mehr als tausend Worte …</p>
<h3>Lokalisten</h3>
<div id="attachment_3853" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-lokalisten.png" alt="Google Trends Websitesuche: lokalisten.de" title="Google Trends Websitesuche: lokalisten.de" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3853" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: lokalisten.de</p></div>
<h3>XING</h3>
<div id="attachment_3860" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-xing.png" alt="Google Trends Websitesuche: xing.de" title="Google Trends Websitesuche: xing.de" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3860" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: xing.de</p></div>
<h3>wer-kennt-wen</h3>
<div id="attachment_3859" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-wer-kennt-wen.png" alt="Google Trends Websitesuche: wer-kennt-wen.de" title="Google Trends Websitesuche: wer-kennt-wen.de" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3859" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: wer-kennt-wen.de</p></div>
<h3>studiVZ</h3>
<div id="attachment_3858" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-studivz.png" alt="Google Trends Websitesuche: studivz.net" title="Google Trends Websitesuche: studivz.net" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3858" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: studivz.net</p></div>
<h3>meinVZ</h3>
<div id="attachment_3854" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-meinvz.png" alt="Google Trends Websitesuche: meinvz.net" title="Google Trends Websitesuche: meinvz.net" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3854" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: meinvz.net</p></div>
<h3>schuelerVZ</h3>
<div id="attachment_3856" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-schuelervz.png" alt="Google Trends Websitesuche: schuelervz.net" title="Google Trends Websitesuche: schuelervz.net" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3856" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: schuelervz.net</p></div>
<h3>StayFriends</h3>
<div id="attachment_3857" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-stayfriends.png" alt="Google Trends Websitesuche: stayfriends.de" title="Google Trends Websitesuche: stayfriends.de" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3857" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: stayfriends.de</p></div>
<h3>Myspace</h3>
<div id="attachment_3855" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-myspace.png" alt="Google Trends Websitesuche: myspace.com" title="Google Trends Websitesuche: myspace.com" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3855" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: myspace.com</p></div>
<h3>Und nun: The Master of Desaster &#8211; Facebook:</h3>
<div id="attachment_3852" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/08/google-trends-facebook.png" alt="Google Trends Websitesuche: facebook.com" title="Google Trends Websitesuche: facebook.com" width="580" height="188" class="size-full wp-image-3852" /><p class="wp-caption-text">Google Trends Websitesuche: facebook.com</p></div>
<h3>Le roi est mort, vive le roi!</h3>
<p>Doch auch Facebook wird nicht ewig der unumstrittene Platzhirsch sein, die Netzgemeinschaft zieht bekanntlich nur allzu schnell von dannen. Bleibt abzuwarten, wie sich Google Plus neben Facebook entwickeln wird. Die Anzeichen auf Erfolg stehen gut, nahm die Anzahl der Google Plus-Mitglieder doch binnen vier Wochen von nahezu null auf 25 Millionen zu &#8211; und das trotz geschlossener Beta <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Proteste in Libyen &#8211; wo bleibt der &#8220;moralisch überlegene&#8221; Westen?</title>
		<link>http://www.kronos-net.de/proteste-in-libyen-wo-bleibt-der-moralisch-ueberlegene-westen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 12:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viva la Revolución!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufruhr im Land des goldenen Morgens. Die Bevölkerungen im Nahen Osten begehren auf, gehen geschlossen auf die Straßen, kämpfen um ihre Rechte. Ob Länder wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Revolution_in_Tunesien_2010/2011" title="Revolution in Tunesien 2010/2011" target="_blank">Tunesien</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Revolution_in_%C3%84gypten_2011" title="Revolution in Ägypten 2011" target="_blank">Ägypten</a>, in welchen die <a href="http://www.kronos-net.de/proteste-in-libyen-wo-bleibt-der-moralisch-ueberlegene-westen.html" target="_self" title="Proteste in Libyen – wo bleibt der “moralisch überlegene” Westen?" >Protest</a>e bereits erfolgreich verliefen, oder <a href=http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-arabische-revolution/Marokkaner-demonstrieren-fuer-Reformen/story/14164020?dossier_id=852" title="Marokko - Demonstrieren für Reformen" target="_blank">Marokko</a>, <a href="http://news.yahoo.com/s/ap/20110218/ap_on_re_af/af_djibouti_protests" title="Proteste in Dschibuti" target="_blank">Dschibuti</a>, <a href="http://news.yahoo.com/s/ap/20110216/ap_on_re_mi_ea/ml_bahrain_protests" title="Demonstrationen in Bahrain" target="_blank">Bahrain</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,745209,00.html" title="Proteste im Jemen" target="_blank">Jemen</a>, <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/algerien162.html" title="Aufstände in Algerien" target="_blank">Algerien</a>, <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hF2bnxbMFqWrESNtwFFzDuHeL6lQ" title="Proteste in Jordanien" target="_blank">Jordanien</a>, <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-12373901" title="Demonstrationen in Serbien" target="_blank">Serbien</a>, <a href="http://www.sudantribune.com/Sudan-tightens-press-gag-after,37830" title="Proteste im Sudan" target="_blank">Sudan</a>, <a href="http://www.jungewelt.de/2011/01-31/070.php" title="Indiens Bevölkerung begehrt auf" target="_blank">Indien</a> sowie auch wiederholt im <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-12475824 title="Erneute Demonstrationen im Iran" target="_blank">Iran</a>. Die dort lebenden Menschen haben die Schnauze voll. Eine der kulturell geschichtsträchtigsten und reichsten Gegenden der Erde vegetiert seit vielen Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten unter dem Joch Einzelner, sich zum Herrscher über alle Länder erklärter <a href="http://www.kronos-net.de/trendige-diktatoren-despoten-mode-wirrer-flaum-irres-schauen.html" target="_self" title="Trendige Diktatoren &#038; Despoten-Mode: Wirrer Flaum, Irres Schauen" >Diktator</a>en, Könige und ewig Gestrige.</p>
<h3>Ein Volk übt den Aufstand</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/02/399px-Muammar_al-Gaddafi_at_the_AU_summit-e1298374000983.jpg" alt="Muammar al-Gaddafi beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union 2009." title="Muammar al-Gaddafi beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union 2009." width="250" height="375" style="float:left;margin:0 10px 10px 0" class="size-full wp-image-3245" />Eines Dominoeffektes gleich verfällt nun ein Land nach dem anderen in euphorisches Chaos. Tunesien und <a href="http://www.kronos-net.de/pharaoh-unter-windows-vista-und-7-spielen.html" target="_self" title="Pharaoh &#038; Königin des Nils: Kleopatra unter Windows Vista &#038; 7 spielen" >Ägypten</a> machten den Sturz der sich bereichernden, verhassten Führung vor, andere Gesellschaften folgen. Neuester Brennpunkt auf der wüsten Karte des Nahen Ostens und Nordafrika ist <a href="http://www.kronos-net.de/tag/libyen" target="_self" title="Alle Artikel zu: Libyen" >Libyen</a>. Dieser von den Bodenschätzen her eigentlich hochgradig verwöhnte Ölstaat mit einer Gesamtbevölkerung von gerade einmal 6,3 Millionen Menschen fristet seit über 40 Jahren ein tyrannisches Dasein unter der eisernen Knute seines bizarren Diktators Muammar Al-Gaddafi. Während jener bisher alle Privilegien eines mehrfachen Milliardärs und alleinigen Herrschers genoss, darb seine zumeist unter der Armutsgrenze lebende Bevölkerung abseits freie Rechte und einer eigener Stimme. Doch der erfolgte Sturz in Libyens Nachbarländern Tunesien und Ägypten schürte auch hier die Flammen der Hoffnung in den Herzen der Libyer.</p>
<p>Seitdem schallt es auf den Straßen Tripolis und anderer libyscher Städte: Viva la Revolución! Nieder mit Muammar Al-Gaddafi. Ein stiefmütterlich behandeltes Volk kämpft für seine <a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine trügerische Illusion?" >Freiheit</a>, für die Ideologie der Demokratie, für Menschlichkeit. Al-Gaddafi wiederum hält verbissen an seinem Thron fest, rangelt um sein politisches Überleben. Mit aller Härte befiehlt er seinen hochgerüsteten Eliteeinheiten, gegen den Mob vorgehen. Polizisten schießen auf ihre eigenen Landsleute, erschütternde Berichte über Granatenexplosionen und Scharfschützen machen die Runde. Jüngst soll nun sogar die libysche Luftwaffe aktiv Angriffe gegen Demonstranten geflogen haben. Raketen aus der Luft gegen menschliche Schutzschilder. Wohl war, Libyens Zukunft steht derzeit wankend auf des Messers Schneide. Was die Menschen nun benötigten, wäre internationale Rückendeckung. Zuspruch. Mut. Hilfe. Unterstützung. Damit auch dieser Umsturz erfolgreich verläuft und er wiederum Menschen in anderen Ländern den gleichen Willen schenkt, ihre Zukunft fortan selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<h3>Europa schaut zu</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/02/800px-Tripoli_CBD-e1298374082278.jpg" alt="Hauptstadt Tripolis am Mittelmeer" style="float:left;margin:0 10px 10px 0" title="Hauptstadt Tripolis am Mittelmeer" width="250" height="187" class="size-full wp-image-3253" />Und was macht die “moralisch überlegene” Festung Europa? Wenn ein Diktator alles gegen sein eigenes Volk auffährt, sollte der reiche Westen nicht zögernd zusehen, schon unserer eigenen Geschichte wegen. Wir, die viel gepriesenen freiheitsliebenden Demokraten, müssten bei jeder Gelegenheit helfend zur Seite stehen, wenn es darum geht, einem menschenverachtenden Diktator den Todesstoß zu versetzen. Doch, wie so oft in unserem Bürokratiemoloch, wird geredet, aber nicht gehandelt. Die Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten sei nicht legal. Wir besäßen nicht das Recht, die Zukunft anderer Gesellschaften zu beeinflussten. Aber ist es nicht ein viel größeres <del datetime="2011-02-22T10:26:22+00:00">Vergehen</del> Verbrechen, sang- und klaglos zuzusehen, wie ein ums überleben kämpfende Volk auf den Straßen abgeschlachtet wird? Ohne etwas dagegen zu unternehmen, obwohl wir durchaus entsprechende Hebel der Macht besäßen? </p>
<p>Der Westen täte gut daran, mit vereinter Stimme zu verkünden: AL-Gaddafi, lass deine Militärs zu Hause, oder wir ziehen sowohl sie als auch dich aus dem Verkehr.</p>
<p>Nun, die Realität sieht leider anders aus: Eine missmutige Kanzlerin mit nach unten hängenden Wangen stammelt fahrig etwas von “… wir nehmen zutiefst Anteil und wünschen dem libyschen Volk alles Gute …” in eifrig aufgebaute Mikrofone. Ein wahrlich &#8220;emotionales&#8221; Lippenbekenntnis. Nur um anschließend wieder zu Deutschlands OMG-Nachrichtenthematik Numero 1 zurückzukehren, dem guttenbergschem Doktortitel. Vor den Mauern der Festung Europa kämpfen reale Menschen verzweifelt gegen diktatorische Regime – und wir beschäftigen uns stumpfsinnig um zwei irrelevante Buchstaben eines lausbübischen Verteidigungsministers.</p>
<h3>Geld macht Macht</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2011/02/Col_Gaddafis_statement_22_Feb_2011-e1298378310427.jpg" alt="Verhöhnt weiterhin sein Volk: Al-Gaddafi - Fotos: BBC" title="Verhöhnt weiterhin sein Volk: Al-Gaddafi - Fotos: BBC" width="300" height="167" style="float:left;margin:0 10px 10px 0" class="size-full wp-image-3254" />Und während Al-Gaddafi nun eines trotzigen Kindes gleich mit einem Schirm bedeckt sein Volk verhöhnend durch die Straßen Tripolis kurvt, schenken wir Europäer zumindest der drohenden Flüchtlingswelle aus Nordafrika einen gnädigen Hauch von Aufmerksamkeit &#8211; und dem wegbrechenden Absatzmarkt in Libyen. Sicher, nun ließe sich hier mannigfaltig über unsere fehlgeschlagene, enttäuschende Außenpolitik debattieren. Darüber, was Europa denn machen könne und solle. Über Lösungsvorschläge und theoretische Szenarien. Doch derer sind sich unsere Politiker mit Sicherheit bewusst, ignorieren dieses Wissen jedoch ebenso. Man denke nur an unsere jahrzehntelange Unterstützung von <a href="http://www.kronos-net.de/trendige-diktatoren-despoten-mode-wirrer-flaum-irres-schauen.html" target="_self" title="Trendige Diktatoren &#038; Despoten-Mode: Wirrer Flaum, Irres Schauen" >Despot</a>en und Diktatoren unsererseits. An glänzende Geschäfte, auch mit Waffen und auch vonseiten Deutschlands. An unsere indirekte Mitschuld an den grausamen Menschenrechtsverbrechen in aller Welt, derweil wir nach außen weiterhin eifrig unseren gepredigten Vorhang von wegen Demokratie und Freiheit wahren. </p>
<p>Der Wüstenstaat Lybien verfügt bekanntlich über reiche Ölvorkommen. Schwarzes Gold, von dessen Kuchen <a href="http://www.zeit.de/online/2008/09/libyen-oel" title="Alle wollen Libyens Öl" target="_blank">jeder ein Stückchen abhaben will</a>. Auch und vor allem Europa. Wir sind auf Öl angewiesen. Ergo besitzt der, der das Öl besitzt, das Recht, sich alles erlauben zu können. Solange Lybien Öl nach Europa und auch in die USA exportiert, werden sich unsere Politiker hüten, aufzubegehren und ernsthaft etwas gegen Gaddafis Verständnis von der “diskreten Auflösung einer aufgebrachten Menschenmenge” unternehmen. Sobald es um Öl und Geld – und somit um Macht – geht, spricht auf einmal niemand mehr von Menschenrechten.</p>
<h3>Der Weg in die Freiheit</h3>
<p>Wir können nur hoffen, dass das libysche Volk das nötige Durchhaltevermögen besitzt, um Muammar Al-Gaddafi außer Landes zu treiben und endlich die engen Fesseln der Diktatur zu sprengen. Denn der Wille existiert, das steht außer Frage. Eine Zukunft in Freiheit und Friede sei ihnen mehr als gegönnt. Wir allerdings sollten uns auf die Frage gefasst machen, warum Europa seelenruhig zusah, derweil Hunderte und Aberhunderte Menschen ihr Leben ließen. Auf dass wir dann vor Scham im Boden versinken.</p>
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		<title>Liebe verdient Respekt: Auflodernder Schwulen-Hass entsetzt die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 20:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Antigewalt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein lieber Freund und Kupferstecher!</strong> Ob Freund und Feind, ein jeder legt mir hin und wieder zu herzen, ich solle nicht das Unterste zuoberst kehren. Sätze wie &#8220;<strong>Ja, wir wissen, dass du <a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >schwul</a> bist!</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>Du und dein ewig währender Kampf für Gleichberechtigung &#8211; das ist doch überflüssig!</strong>&#8221; bekomme ich des Öfteren zu hören. Der weitläufigen Meinung meines Bekanntenkreises zufolge manifestierten sich Homosexuelle endgültig ins Zentrum der Gesellschaft, Anfeindungen seien selten geworden respektive endgültig überwunden. Darum seien auch Kritik und Gejammer ob Homophobie unangebracht. <strong>Sicher?</strong> In ihrem Handeln uneingeschränkte, schwule Politiker wie <strong>Klaus Wowereit, Ole von Beust</strong> und selbstverständlich <strong>Guido Westerwelle</strong> vermitteln den Eindruck, dass die Thematik der Diskriminierung anderer sexueller Orientierungen beendet sei. Schön, eigentlich könnte der Beitrag hiermit schon wieder beendet sein. </p>
<p>Homosexualität hat sich, so scheint es, im täglichen Turnus etabliert. Und das in einer erstaunlich kurzen Zeit, schließlich wurde <strong>erst 1994 das Verbot von homosexuellen Handlungen unter Erwachsenen</strong> laut deutscher Verfassung aufgehoben. Die Angelegenheit wirkt alltäglich, angegraut und langweilig. Jedoch liegt genau darin das Wagnis: Die Geschichte zeigt, dass ein allzu selbstverständlich genommener Fortschritt die Gefahr des Rückschlags birgt. Das beste Beispiel dafür weißt in jüngster Zeit die &#8220;Hochburg der Toleranz&#8221; &#8211; <strong>New York, I like</strong> &#8211; auf: Die niemals schlafende Millionenmetropole ist aktuell Tatort einiger brutaler Übergriffe und eindeutig bedenklicher Debatten gegenüber Homosexuellen. Und das beschränkt sich nicht nur auf New York, nein, in vielen so scheinbar aufgeschlossenen Gesellschaften flammt derzeit die verbale und physische Gewalt auf.</p>
<h3>Blut und Morde</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/turn-to-jesus-study-the-bible.jpg" alt="Turn to Jesus - study the Bible! Urheber: Michael Tracey from Ashevillle, NC, USA (Wikipedia)" title="Turn to Jesus - study the Bible! Urheber: Michael Tracey from Ashevillle, NC, USA (Wikipedia)" width="200" height="299" class="size-full wp-image-2681 alignleft" /> Große Welle schlug <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,720489,00.html" title="Cyber-Mobber sollen Studenten in den Selbstmord getrieben haben" target="_blank">das Schicksal eines homosexuellen Student aus New York</a>, der von seinen Mitstudenten heimlich beim Sex gefilmt und jenes Video anschließend im <a href="http://www.kronos-net.de/die-sendung-mit-der-maus-das-internet.html" target="_self" title="Die Sendung mit der Maus: Das Internet" >Internet</a> veröffentlicht wurde. Kurz darauf <strong>beging er Selbstmord,</strong> indem er sich von der George Washington Bridge in Manhattan stürzte. Er hatte sein erzwungenes Outing und das anschließende Mobbing an seiner Universität nicht ertragen. Wenige Tage zuvor wurde <a href="http://www.fr-online.de/politik/schwulenfeindliches-klima-waechst/-/1472596/4737666/-/index.html" title="Schwulenfeindliches Klima wächst" target="_blank">ein Mann in einer Bar an der Christopher Street krankenhausreif geschlagen</a>, da er zugab, schwul zu sein. Für die Täter war das <strong>Grund genug.</strong> Und das genau an jener Straße, die ein <strong>weltweites Symbol für Toleranz und Gleichberechtigung</strong> wurde. Im gleichen Zuge sollte hier noch auf die wirklich harte <a href="http://www.fr-online.de/politik/schwulenfeindliches-klima-waechst/-/1472596/4737666/-/index.html" title="Schwulenfeindliches Klima wächst" target="_blank">Folter und Misshandlung schwuler Teenager im New Yorker Stadtteil Bronx</a> verwiesen werden. Wohlgemerkt, dass alles geschah binnen der letzten Tage. Es brodelt in den Straßen NYs.</p>
<p>Unterm Strich lässt sich in den USA eine <strong>landesweite Tendenz gegen Homosexuelle</strong> erkennen. Reißerische, eindeutig <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/12/nyregion/12paladino.html" title="Unrepentant, Paladino Calls Gay Parades ‘Disgusting’" target="_blank">diskriminierende Aussagen wie von Carl P. Paladino</a>, Gouverneursanwärter für New York und <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=12856 title="Selbstmorde: US-Evangelikale warnen vor "Gay-Agenda" in Schulen" target="_blank">wetternde fundamentalistische Christen</a> gießen zusätzliches Öl ins Feuer. Feuer, das auf die Bevölkerung übergreift.</p>
<h3>Du Schwuchtel!</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/alcohol-prostitution-homosexuality-not-allowed-please.jpg" alt="Alcohol Prostitution Homosexuality - not allowed please. Urheber: Nicor (Wikipedia)" title="Alcohol Prostitution Homosexuality - not allowed please. Urheber: Nicor (Wikipedia)" width="200" height="279" class="size-full wp-image-2680 alignleft" /> Andere Brennpunkte sind die jüngsten <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-10/homosexuelle-belgrad-gewalt" title="Krawalle nach Umzug von Homosexuellen in Belgrad" target="_blank">Ausschreitungen am Rande einer eigentlich friedlichen Parade von Schwulen und Lesben</a> in Belgrad (Serbien). Das Ziel des Umzugs war eigentlich <strong>nicht offene Provokation,</strong> sondern anderen Homosexuellen im Lande aufzuzeigen, dass sie mit ihren Gefühlen <strong>nicht alleine dastehen</strong> und die <strong>Forderung nach mehr Rechten.</strong> Aus einer friedlichen, mutigen Horde wurden fast blutige Morde. An vorderster Front der Gegendemonstranten: <strong>Die Kirche.</strong> Wie kann eine Kirche zu einer Demonstration gegen die Einforderung eines <a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine trügerische Illusion?" >Freiheit</a>srechts aufrufen?</p>
<p>Auch bei uns in Deutschland boomt gerade unter Jugendlichen der Trend zum sogenannte <strong>Cyber-Mobbing im Internet.</strong> Nicht nur, dass <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,614381,00.html" title="Homo-Hass in der Schule" target="_blank">homosexuelle Schüler während der Schulzeiten leider nur zu oft &#8220;psychischem Terror&#8221; ausgesetzt werden</a>. Nein, in Zeiten des Internets lässt sich dies auf 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche erweitern &#8211; was homosexuelle Teenager vermehrt erst in Verzweiflung und in letzter Instanz in den Selbstmord treibt. Dass laut neuesten Befragungen &#8220;<strong>Schwuchtel</strong>&#8221; die am meisten verwendete Beleidigung in deutschen Schulen ist, stellt hierbei mit Sicherheit nur die Spitze des Eisberges dar.</p>
<h3>Liebe verdient Respekt!</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/we-trust-in-gay.jpg" alt="Liebe verdient Respekt!" title="Liebe verdient Respekt!" width="200" height="270" class="size-full wp-image-2687 alignleft" /> Homosexuelle, die dieser Tage in Deutschland leben, dürfen sich durchaus ihres Lebens erfreuen und sich <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >glück</a>lich schätzen ob der gewonnenen <strong>Freiheiten und der Toleranz</strong> des deutschen Staates. Generationen von Schwulen und Lesben vor ihnen mussten sich diese Rechte schließlich <strong>bitter erkämpfen.</strong> In vielen anderen Ländern der Erde drohten ihnen drastische <strong>Strafen, Gefängnisaufenthalte oder gar der Tod.</strong> Dennoch, völlige Gleichberechtigung herrscht noch lange nicht &#8211; weder in den USA noch bei uns. Hier ist noch einige Aufklärungsarbeit von Nöten. Beide Parteien sind, so finde ich, zu mehr Entgegenkommen und Aufgeschlossenheit aufgerufen. Barrieren können niedergerissen und Vorurteile aufgehoben werden &#8211; wenn man nur will. <strong>Liebe verdient Respekt, Leute!</strong></p>
<p>Noch mehr nach dem Break: <a href="http://www.kronos-net.de/biste-schwul-oder-was.html" title="Reportage: Biste schwul, oder was?" target="_blank">Reportage: &#8220;Biste schwul, oder was?&#8221;</a></p>
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		<title>D&#8217;oh! iPhone 4 (sch/w)eiß: Sry, Apple &#8211; aber nicht mit mir &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 17:40:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grmbl!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geschichte wurde Legende, Legende wurde Mythos.</strong> Mein ganz eigener Mythos trug sich zu einer Zeit zu, als die vom miesen Wetter getriebenen Menschen noch ob <strong>eines sonnenverwöhnten Sommers hoffen durften.</strong> Als das Verprügeln kleiner Jungs noch <strong>Aufgabe der katholischen Kirche</strong> und nicht der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,720581,00.html" title="Bürgerkrieg im Schlossgarten" target="_blank">baden-württembergischen Polizei</a> war. Als Japan noch die <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/auf-der-ueberholspur-china-ist-jetzt-zweitgroesste-wirtschaftsmacht-hinter-usa-1593933.html" title=" China ist jetzt zweitgrößte Wirtschaftsmacht hinter USA " target="_blank">zweitgrößte Wirtschaftsmacht</a> der Welt und Pakistan eher <strong>aufgrund seiner kargen Vegetation</strong> denn seiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberschwemmungskatastrophe_in_Pakistan_2010" title="Überschwemmungskatastrophe in Pakistan 2010" target="_blank">feuchten Flussauen</a> berühmt war. Wir schreiben den 21. Juni 2010.</p>
<h3>Eine Geschichte ward geboren</h3>
<p>Es war einer dieser wenigen schönen Tage dieses Jahres. <strong>Twitscher vögelten von den Dächern</strong> derweil die Sonne <strong>pralle Brüste entblößter Chicks</strong> im Englischen Garten verwöhnte. Beflügelt meines jugendlichen Leichtsinns stolzierte ich nichts ahnend in den <strong>dufte Applestore im Herzen Münchens.</strong> Meine gesamte Aufmerksamkeit richtete sich in die Reservierung eines brandneuen Apple iPhone 4 &#8211; in Weiß! Weiß und edel, eines <a href="http://www.koteszendes-einhorn.de/blog/" title="Kotzendes Einhorn" target="_blank">unbefleckten Einhorns</a> gleich. Stand doch dessen Veröffentlichung kurz vor der Tür. Ein wahrhaftiges <strong>&#8220;Wunder&#8221;-Smartphone</strong> sollte es sein. So wurde es mir dann auch beschrieben. Der zugegebenermaßen <strong>überaus smarte Apple-Verkäufer</strong> verfügte über einen gigantischen Fundus blumiger Worte und kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Geblendet von so viel adretter Redekunst ward ich endgültig überzeugt und setzte mein lange geplantes Vorhaben in die Tat um. Reservierung eines iPhone 4 in Weiß. <strong>YAHOO!</strong> Aber: <strong>Apple ist böse!</strong> &#8230;</p>
<h3>Geschichte wurde Legende</h3>
<p>Mir wurde mehrmalig versichert, dass ich über den Deutschlandrelease des iPhone 4 in Weiß persönlich informiert würde. <strong>Alles in Butter also.</strong> Und &#8211; das muss ich Apple zugestehen &#8211; ich wurde informiert. Mehrmals sogar. Persönlich, sowohl per E-Mail als auch telefonisch. Man sagte mir, das iPhone 4 weiß <strong>verspätete sich &#8220;geringfügig&#8221;.</strong> <a href="http://de.engadget.com/2010/06/23/apple-weiszes-iphone-4-schwierig-herzustellen-kommt-in-der-zwei/" title="Apple: Weißes iPhone 4 schwierig herzustellen, kommt in der zweiten Juli-Hälfte" target="_blank">Es sei schwieriger als gedacht herzustellen</a>, käme aber <strong>in der zweiten Juli-Hälfte.</strong> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Weisses-iPhone-4-Noch-nicht-weiss-genug-1044657.html" title="Weißes iPhone 4: Noch nicht weiß genug?" target="_blank">Das Weiß wäre zudem nicht weiß genug</a>, da müsse noch optimiert werden. Schließlich wurde es sogar <a href="http://de.engadget.com/2010/07/23/weisses-iphone-4-auf-unbekannt-verschoben/" title="iPhone 4 weiß auf unbekannt verschoben" target="_blank">auf unbekannte Zeit verschoben</a>. Trost, Zuspruch, schöne Worte, Gutscheine. Ich bekam alles, <strong>en masse.</strong> Außer ein funktionierendes, weißes iPhone 4.</p>
<h3>Legende wurde Mythos</h3>
<p>Der Telekom &#8211; <strong>des deutschen Knebelvertragspartners in iPhone-Angelegenheiten</strong> &#8211; ist diese Firmenpolitik Apples selber mehr als unangenehm. Man bekäme <strong>keine Informationen</strong> über die Auslieferung des weißen iPhones, <strong>wäre selber mehr als ratlos.</strong> Zwar bietet die Telekom allen Interessenten und Kunden einen <a href="https://registrierungen.t-mobile.i22isp.de/iphone-4-weiss/" title="Infos zum iPhone 4 in Weiß" target="_blank">kostenlosen (!) Info-Newsletter</a> an, der einem auf die Auslieferung hinweist &#8211; doch eine entsprechende, erlösende Nachricht blieb bis dato aus. Im Gegenteil: In letzter Zeit wurden Gerüchte laut, dass sich die <a href="http://www.iphone-könig.de/kommt-das-weise-iphone-4-noch-vor-weihnachten/5081.html" title="Kommt das weiße iPhone 4 noch vor Weihnachten?" target="_blank">Veröffentlichung des weißen iPhone 4 bis Weihnachten hinziehen könne</a>. Genaueres sei nicht bekannt. <strong>So viel zu Apples Firmenpolitik.</strong></p>
<h3>Eine Ära ging zur Neige</h3>
<p>Gestern, 103 Tage oder 2.472 Stunden oder 148.320 Minuten oder 8.899.200 Sekunden später, platze mir der Kragen. <strong>Ich will telefonieren,</strong> egal womit. Gerne auch mit zwei durch eine gespannte Schnur verbundenen Dosen. Ich stornierte meine Reservierung. Und bestellte mir im gleichen Zuge ein <strong>HTC Wildfire</strong> &#8211; es ist kleiner, niedlicher, bei Weitem günstiger und bietet vor allem den von mir gewünschten Umfang. UND ist auf Anhieb verfügbar, <a href="http://www.htc.com/uploadedImages/WWW/Press_Room/Product_Photo_Gallery/HTC_Wildfire/Download_07.jpg" title="HTC Wildfire weiß" target="_blank">sogar in Weiß</a>! <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Gestern bestellt, für Dienstag versprochen. Es wird kommen &#8211; <strong>andernfalls fräße ich einen Besen!</strong> Nun, ich weiß schon, warum ich Apple und deren dekadente Firmenpolitik noch nie leiden konnte &#8230;</p>
<p><span class="resource">Foto: Apple-Store Schanghai</a></p>
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		<title>Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine Illusion?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 22:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schafe wie wir!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie eine imposante Herde dummer Schafe. So kommen mir die umgebenden Charaktere vor. Nein, die gesamte Gesellschaft. Plumpe, dem Instinkt folgende, <strong>leicht lenkbare Schafe.</strong> Eines geht voran &#8211; alle anderen folgen. Und ich steh mit weit aufgerissenem Mund dazwischen, wundernd ob des abgedroschenen Verhaltens.</p>
<h3>Moskito gleich Elefant</h3>
<p>Allerorts flimmert Tag ein Tag aus die vermeintlich überlebensnotwendige Mattscheibe. Ob im eigenen Schlafzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche oder <strong>bei manch einem gar im Bad.</strong> Sie läuft unentwegt, berieselt das Publikum mit “hochklassiger Unterhaltung” und “seriösen Nachrichten”. Das Fernsehen und indes ebenso diese neuartige Erfindung, das &#8220;<a href="http://www.kronos-net.de/die-sendung-mit-der-maus-das-internet.html" target="_self" title="Die Sendung mit der Maus: Das Internet" >Internet</a>z&#8221;, sind DIE Medien des Informationszeitalters. Und jene, die uns Menschen bis dato nachträglicher umformten, als alles in der Geschichte der Menschheit davor. Stärker und nachträglicher, <strong>als alle Diktaturen es jemals erdenken</strong> könnten.</p>
<p><strong>Irgendwie gruselig.</strong> Da trug es sich zum Beispiel am Samstag, den 12. Juni 2010 auf der &#8220;Die Krise heißt Kapitalismus&#8221;-Demonstration in Berlin zu, dass ein Böller in der Menschenmenge explodierte und <strong>mehrere Polizisten leicht verletzte.</strong> Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse, die Medien übertrumpften sich <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ein-dumpfer-knall-mit-folgen/" title="Ein dumpfer Knall mit Folgen" target="_blank">mit immer skandalöseren Schlagzeilen</a> &#8211; und unsere Politiker zogen entsprechend, wenngleich offensichtlich planlos, nach. &#8220;Eine neue Dimension linker Gewalt!&#8221;, &#8220;Die Splitterbomben-Affäre!&#8221; oder &#8220;Terror in Berlin: Der Sprengstoffanschlag!&#8221; Das ist nur ein klitzekleiner Auszug der damals allerorts heiß diskutierten Parolen. <strong>Rhetorisch-journalistische Kniffe hin oder her</strong> &#8211; bedenklich ist meines Erachtens die Erkenntnis, dass offenkundig <strong>NIEMAND</strong> innehielt, um diesen Medienrummel kritisch zu hinterfragen. Mitnichten, es lief alles seine vertrauten Wege: Die Medien berichteten ausführlich &#8211; und der nervöse Bürger sorgt sich seither umso mehr um seine Sicherheit. <strong>Ein folgeschwerer, bunter Mix aus Katastrophenjournalismus, Panikschürei und Fehlinformationen.</strong></p>
<p>So geschah es nicht nur bei der Berichterstattung zum Böllervorfall in Berlin, das war nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. Nein, dieses Schema geht in unseren Medien tagein tagaus vonstatten, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Ob Zeitung, Radio, Fernsehen oder Internet. Meldungen gilt es aufzubauschen, zu verfälschen, zu hypen oder schlicht und einfach neu zu erfinden. <strong>Die Schlagzeile zählt.</strong> Beziehungsweise deren Wirkung auf die Menschen dort draußen. Und natürlich der Profit.</p>
<h3>Makellose neue Welt</h3>
<p>Fakt ist: Die uns gegenwärtig vorgespielte Welt ist zu einem großen Teil <strong>erstunken und erlogen.</strong> Vertrauen nie, was du im Fernsehen siehst! Schenke keinem Foto in einem Magazin, keinem Video im Internet und keinem Text in irgendeiner Zeitung glauben. Es darf nur geglaubt werden, was man selber gesehen respektive erlebt hat. Du denkst, das klänge allzu sehr &#8220;Verschwörungstheorien&#8221; und &#8220;9/11&#8243;? <strong>Dito,</strong> aber es ist vermeintlich traurige Wahrheit. Nehmen wir nur einmal das Bildmaterial: Fotos werden <strong>digital retuschiert, zerschnippelt, neu zusammengesetzt</strong> oder komplett <strong>digital gerendert.</strong> Sei es, um einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/praesident-im-photoshop-obama-einsam-eingeoelt-1.970949" title="Obama - einsam eingeölt" target="_blank">zutiefst erschütterten und nachdenklichen Barack Obama</a> darzustellen, die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,707855,00.html" title="Blogger enthüllen neue BP-Bildmanipulationen" target="_blank">Zustände rund um die Ölkatastrophe im Golf vom Mexiko</a> zu beschönigen, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28306/1.html" title="Gefälschte Bilder und Raketen?" target="_blank">Raketentests abschreckender wirken zu lassen</a> oder einfach, um den Frauen dieser Welt mittels <a href="http://www.glennferon.com/portfolio1/index.html" title="Retouching solutions for any image" target="_blank">auf Perfektion gepimpter Models aus Hochglanzmagazinen</a> ein armseliges Gewissen einzubrennen.</p>
<p>Dass sich Geschriebenes wiederum leicht fälschen lässt, <strong>wissen wir spätestens seit der Bibel, dem Dritten Reich oder der DDR.</strong> Doch die ausgefeilten Techniken der Informationsmanipulation sind mittlerweile in unvorstellbare Dimensionen vorgedrungen. So besteht streng genommen berechtigter Zweifel daran, dass sich z.B. ein Nachrichtensprecher wirklich bei der Örtlichkeit befindet, die er zu suggerieren versucht. Oder dass ein Video wirklich die Szenen wiedergibt, die es augenscheinlich darstellt. Wie erschreckend einfach sich bewegte Bilder manipulieren lassen, <strong>zeigt das nachfolgende Making-of-Video der <a href="http://www.stargatestudios.net" title="Stargate Studios" target="_blank">Stargate Studios aus South Pasadena.</a></strong> Selbst grundsätzlich banale Situationen und Szenen werden <strong>vor einem Greenscreen gedreht</strong> und erst im Nachhinein <strong>digital überarbeitet</strong> und mit unserer alltäglichen Umgebung ergänzt. Das spart massig Geld und Zeit &#8211; und bietet den enormen Vorteil, die Welt so wiederzugeben, wie sie sich der Regisseur vorstellt. Überzeuge dich selbst:</p>
<p><object width="550" height="337"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/clnozSXyF4k&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=FB0356&#038;color2=FB0356&#038;border=0&#038;ap=%2526fmt%3D35&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/clnozSXyF4k&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=FB0356&#038;color2=FB0356&#038;border=0&#038;ap=%2526fmt%3D35&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="337"></embed></object></p>
<p>Stellt sich einem die große Frage: Wenn sich im Vergleich sogar solch kleine Studios diesen digitalen Aufwand leisten können, wie schaut das Ganze dann erst bei <strong>weltumspannenden, milliardenschweren Nachrichtenagenturen</strong> wie &#8220;Reuters&#8221; oder dem &#8220;Axel-Springer-Verlag&#8221; aus? <strong>DASS</strong> manipuliert wird, ist wohl jedem klar. Aber: Keiner hinterfragt es. <strong>WARUM?</strong></p>
<h3>Gelenkte, idiotische Gesellschaft</h3>
<p><strong>Fakt ist desgleichen:</strong> Wir sind eine Gesellschaft gelenkter, scheinfreier Individuen; eine sich an virtuellen Utopien ergötzende das eigenständige Denken einstellende. Um beim Musterbeispiel Fernsehen zu bleiben: Dessen Niveau verfällt langsam, aber stetig. Eine geistlosere Sendung folgt auf der Nächsten, <strong>in einem Topf Abendfernsehen finden sich mit <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >Glück</a> ein paar verirrte Moleküle Anspruch.</strong> Hier könnte nun passenderweise Pro Siebens Wissenssendung &#8220;Galileo&#8221; bekrittelt werden, die so essenzielle Fragen wie <a href="http://www.prosieben.de/tv/galileo/zusatzinfos/galileo-zusatzinfos-23-februar-2010-1.1432503/tab-auto/" title="FakeCheck – Auto tragen" target="_blank">&#8220;Können 30 Leute ein Auto durch die Stadt tragen?&#8221;</a> beantwortet und tagtäglich die nutzlosesten Gadgets auflistet. Oder diverse Reality-Serien/-Soups, <strong>auf die ich hier schon gar nicht mehr näher eingehen will.</strong> In gleicher Weise lassen die Nachrichten an ihrer Grundidee, den Menschen zu informieren, mehr als zu wünschen übrig. Welcher &#8220;Z-Promi&#8221; sich mit wem und wo traf, interessiert mich schlicht und einfach nicht, <strong>sorry!</strong> Andere anscheinend schon. Wenn irgendwo auf der Erde 100.000 Menschen durch ein <a href="http://www.kronos-net.de/erdbeben-tsunami-in-japan-vorher-nachher-satellitenbilder.html" target="_self" title="Erdbeben &#038; Tsunami in Japan: Vorher-nachher Satellitenbilder" >Erdbeben</a> elendig krepieren, ist das für ein paar wenige Tage interessant. Stichwort &#8220;Katastrophenjournalismus&#8221;. <strong>Doch wehe,</strong> wenn kurz darauf ein berühmter Promi einen Aussetzer hat, uhhh, <strong>DAS ist natürlich WIRKLICH interessant</strong> und verdrängt alles bisher da gewesene.</p>
<p>Noch krasser &#8211; ach was, besorgniserregender &#8211; ist die Tatsache, dass sich unsere Gesellschaft an medialen Trugbildern orientiert. Diese beeinflussen ganz entscheidend <strong>aktuelle Modetrends,</strong> verändern die <strong>Erziehung der Kinder,</strong> die <strong>Sprache</strong> und <strong>das alltägliche Einerlei.</strong> <strong>Unser Leben.</strong> Die attraktiven, sicheren Seiten der flimmernden Welt erscheinen plötzlich vollendet und erstrebenswert, es <strong>MUSS</strong> einfach danach gehandelt werden. Das kennst du selber sicherlich auch, wenn du etwas siehst und dir denkst: &#8220;Woah, das will ich auch haben. So will ich sein!&#8221; Oder wenn dir dein Kollege nicht stolzgeschwängerte Stimm erzählen, dass er neulich im Fernsehen dieses und jenes sahen und sich nun diese Inhalte nun selber aneigneten. Schließlich zeigen die Medien ja die &#8220;Wahrheit&#8221; und &#8211; in unserem Fall &#8211; den &#8220;echten Deutschen&#8221;. Obwohl fast ausschließlich <strong>Vollspacken</strong> präsentiert werden. <strong>Medien manipulieren!</strong> Meistens.</p>
<p>Dazu gesellt sich, dass wir vollends zu einer <strong>geldgeilen Konsumgesellschaft</strong> mutierten. Der Markt wird laufend von &#8220;innovativen, unverzichtbaren&#8221; Produkten überschwemmt, die wir selbstverständlich unbedingt haben müssen. Nichts ahnend, dass wir dadurch mehr und mehr von den eigentlichen Werten des Lebens UND von stillen Momenten zum Nachdenken abgelenkt werden. Es zählt der materielle Mensch. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=CAH0pIUVVyU&#038;fmt=34" title="Shoppen bis zum Umfallen" target="_blank">Besonders in den USA nahm diese Entwicklung bereits beängstigende Ausmaße an,</a> <del datetime="2010-07-26T21:58:47+00:00">die Opfer</del> das Volk verfällt in einen hypnotischen Kaufrausch, schafft sich auf Pump neue Dinge an und blendet die restliche Welt komplett aus. Falls es sich dann tatsächlich für etwas interessieren sollte, bekommt es Informationen als appetitliche Häppchen präsentierte &#8211; einfach gehaltene, beschnittene Nachrichtenfetzen oder Sendungen, die des Volkes Geist nicht allzu überfordern. <strong>Marionetten, leicht zu lenken, gutgläubig und folgsam wie fromme Schafe.</strong></p>
<h3>Wer die Medien kontrolliert, kontrolliert den Menschen</h3>
<p><strong>Wir halten fest:</strong> Nachrichten werden künstlich aufgebläht. Medien reagieren hysterisch. Politiker handeln gedankenlos. Bilder, Text und Videos werden optimiert, manipuliert oder erfunden. Das Niveau sinkt, der Stress durch Dauerberieselung und Konsumsucht steigt stetig an. Medien &#8220;bilden&#8221; und lenken, fatamorganieren eine schöne neue Welt und wecken den Drang, es ihr gleichzutun. <strong>Die Welt, wie wir sie heute kennen, ist ein einziges, großes Kasperltheater &#8211; und wir dessen willige Zuschauer.</strong> Niemand hinterfragt es. Doch: Was passiert denn abseits dieser Mauer aus Ablenkung und Fehlinformationen wirklich hinter den Kulissen der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Bühnen dieser Welt? Wer steuert diese Vorgänge, <strong>wer entscheidet darüber,</strong> was veröffentlicht wird oder besser geheim bleibt? Wer kümmert sich um Ablenkungsmanöver und streut wirre Gerüchte? Und vor allem: <strong>Warum?</strong> Sind wir denn alle längst überwachte, indirekt gesteuerte Bürger, die ihren uralten Ansporn zu denken und gegen die Missstände in diesem Land aufzubegehren, verloren haben? <strong>Was ist wahr, was ist gelogen? Wem dürfen wir noch glauben schenken?</strong></p>
<p>Sind wir auf dem Weg in eine <strong>orwellsche Gesellschaft?</strong> In eine düstere Zukunft, in der auf freies, eigenes Denken Strafe folgt? In eine digitalisierte Welt, in welcher Informationen von schemenhaften Konzernen, Staaten und deren Propagandaministerien gestreut und leider nicht hinterfragt werden? <strong>In ein totalitäres, überwachtes System?</strong> Nun, der Wandel dorthin geschieht schleichend. Stück für Stück zieht sich die Schlinge enger um den Hals, die Weidefläche der Schafe verringert sich von Jahr zu Jahr. Das Wasser im Topf wird so langsam erwärmt, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg&#038;fmt=34" title="Wie der Frosch im Überwachungsstaat" target="_blank">bis es zu spät ist und der Frosch nahezu unbemerkt stirbt.</a> Ich will hier ja nicht den Teufel an die Wand malen, obgleich ich dadurch Tapete sparte. Aber: <strong>Wir müssen die Lauscher spitzen, scheinbar gewöhnliches hinterfragen und den Mut zu Zweifel und Kritik beibehalten.</strong> Sonst sehen wir einer düsteren, unfreien Zukunft entgegen.</p>
<h3>Zeit aufzubegehren!</h3>
<blockquote><p>Im alten Rom schlug ein Senator einst vor, man solle doch alle Sklaven mit einem weißen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. „Nein“, polterte daraufhin ein weiser Senator, „Wenn sie sehen, wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“</p></blockquote>
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