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	<title>KronosNET &#187; schwul</title>
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	<description>Bekennt Farbe und treibt&#039;s zu bunt!</description>
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		<title>Kurzfilm: dish :) &#8211; who are you sexting?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[It&#8217;s shortshowtime: &#8220;dish &#58;&#41; &#8211; who are you sexting?&#8221; ist ein im östlichen Los Angeles platzierter Kurzfilm über zwei befreundete Latino-Teenies. Der Film handelt im Detail einerseits von Louie, einem 16-jährigen, aufgeschlossenen Jungen, der bereits einige sexuelle Erfahrungen mit anderen Jungs sammeln konnte und entsprechend laut darüber prahlt. Und andererseits von Israel, einem 15-Jährigen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It&#8217;s shortshowtime: &#8220;dish &#58;&#41; &#8211; who are you sexting?&#8221; ist ein im östlichen Los Angeles platzierter Kurzfilm über zwei befreundete Latino-Teenies. Der Film handelt im Detail einerseits von Louie, einem 16-jährigen, aufgeschlossenen Jungen, der bereits einige sexuelle Erfahrungen mit anderen Jungs sammeln konnte und entsprechend laut darüber prahlt. Und andererseits von Israel, einem 15-Jährigen, der sich aktuell wie viele seiner Altersgenossen auf der scheinbar endlosen Suche nach der eigenen sexuellen Identität respektive Orientierung befindet und sich von Louis Erfahrungsberichten sowohl beeindrucken als auch verunsichern lässt.</p>
<p>Dish &#58;&#41; vermag hierbei dezent auf die gerade für US-amerikanische Latinos oftmals schwierige Situation in Bezug auf ihre sexuelle Identitätsfindung hinzuweisen. Vor dem Hintergrund rasant zunehmender sozialer Unterschiede, ethnischer Konflikte, dem Einfluss aktueller Kommunikationstechnologien und der Groteske jugendlicher Freundschaften verdeutlicht der Film in den kurzen 15 Minuten gekonnt die Situation eines in der Gegenwart aufwachsenden Teenagers.</p>
<p>Innerhalb der USA kann &#8220;dish &#58;&#41; &#8211; who are you sexting?&#8221; jederzeit <a href="http://www.logotv.com/video/misc/514074/dish-unedited.jhtml?id=1638205" title="dish &#58;&#41; - who are you sexting?" target="_blank">auf dieser Website</a> kostenlos angeschaut werden, außerhalb ist dies &#8211; wie so oft &#8211; leider nicht ohne Weiteres möglich. Daher musste ich für die Einbettung von dish &#58;&#41; auf eine, nennen wir es dezent ungewöhnliche Quelle, zurückgreifen <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt=':cool:' class='wp-smiley' /> . Viel Spaß &#8211; und Film ab!</p>
<p><object id="flvPlayer" height="588" width="475" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="flashvars" value="settings=http://www.gayboystube.com/embedplayerConfig.php?4e9f851f4b6c0Dish%20%20Short%20Film%20%20YouTube.mp4"/><param name="movie" value="http://www.gayboystube.com/player.swf"/><param name="src" value="http://www.gayboystube.com/player.swf"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><embed src="http://www.gayboystube.com/player.swf?settings=http://www.gayboystube.com/embedplayerConfig.php?4e9f851f4b6c0Dish%20%20Short%20Film%20%20YouTube.mp4" quality=high  width="588" height="475" name="flvPlayer"  wmode="window" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" flashvars="settings=http://www.gayboystube.com/embedplayerConfig.php?4e9f851f4b6c0Dish%20%20Short%20Film%20%20YouTube.mp4" type="application/x-shockwave-flash" pluginpage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" displayclick=link></embed></object></p>
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		<title>DEEP FUCKING BRAINFLASH: Und auf einmal stand die Welt kopf &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 16:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wirre Gedanken, fernab jeglichen Kontextes spontan in die Tastatur gehämmert und anschließend ins erdrückende Datennirvana dieses neumodernen <a href="http://www.kronos-net.de/die-sendung-mit-der-maus-das-internet.html" target="_self" title="Die Sendung mit der Maus: Das Internet" >Internet</a>zes entlassen:</em></p>
<h3>DEEP FUCKING BRAINFLASH</h3>
<p>Die Hälfte meines jungen Lebens verbrachte ich zu meinem eigenen Bedauern in den geistig unendlich düsteren Tiefen urbayerischen Hinterlandes. Hier treffen erzkonservative Ansichten auf manifestierte religiöse Überzeugungen, auf Engstirnigkeit und auf Angst vor der Welt außerhalb des geradezu lächerlich eng gezogenen Tellerrandes. Jene Mentalität der hiesigen Ureinwohner umklammerte und beeinflusste mich zeit meines Lebens. Ich ward der festen Überzeugung gewesen, mein Leben verliefen in ähnlichen gewohnten Bahnen wie die des mich umgebenden Volkes. Ein klassischer heterosexueller Regelfall: Junge lernt Mädchen kennen, verknallt sich, heiratet irgendwann, gründet eine Familie, lebt diverse Krisen durch und versucht händeringend, die im Bauch ansässigen Schmetterlinge aus den ersten verliebten Knuddelwochen so lange wie möglich am Leben zu erhalten.</p>
<p>So die aus dem Fernsehen und dem eigenen sozialen Umkreis gewohnte Variante. Doch dann der Schreck: <strong>FUCK!</strong> Ich bin <a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >schwul</a>, <strong>OH MY GOD</strong> und <strong>YAAY</strong>. Voll der Euphorie und des <a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine trügerische Illusion?" >Freiheit</a>srausches lernte ich mich selbst als neuen Menschen akzeptieren und kennen, dürstete nach frischen Hoffnungen und gierte gen selbstverliebter Träume. Ich probierte neue Dinge aus und entwickelte eine pflichtmäßige, gleich gesunde Sexbesessenheit. Unumstößlichem herumgecomingoute später stellte sich jedoch abrupt fahle Ernüchterung ein: Ein gehöriger Teil der mir so gewohnten Erwartungen und Ideale brach wackeliger Kartenhäuser gleich unaufhaltsam in sich zusammen. Und auf einmal stand die Welt kopf.</p>
<p>Wohl wahr, kaum am anderen Ufer angekommen <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , fand ich vor allem eines in jähen Flächen vor: Neuland. Es bedarf des profunden Auswurfes alter Normen aus dem obligatorischen Fenster, heben sich doch zärtlich bis ekstatische Beziehungen zwischen Jungs ungemein von Herkömmlichen zwischen Jungs und Mädchen ab. So tauschten sich denn althergebrachte Gewohnheiten mit infantilem und unbeholfenem Gebaren aus. Unsere Kultur und unsere Normen bauen gerade bei Beziehungen auf den Erfahrungen vergangener Jahrtausende auf; heterosexuelle Paare verfügen entsprechend jederzeit über die Möglichkeit, auf bewährte Verhaltensweisen zurückzugreifen. Nicht so bei schwulen Paaren. Hier existieren keine evolutionären Regeln, wir sind darauf angewiesen, unsere eigenen Grundsätze erst selbst und auf gut <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >Glück</a> zu erfinden. <strong><a href="http://www.kronos-net.de/deep-fucking-brainflash-und-auf-einmal-stand-die-welt-kopf.html" target="_self" title="DEEP FUCKING BRAINFLASH: Und auf einmal stand die Welt kopf …" >Trial and Error</a>.</strong></p>
<p>Außergewöhnliche Lebensumstände, die eine gehörige Portion Konfliktpotenzials bereithalten. Extrovertiertes Zurschaustellen der eigenen Sexualität, laufend und häufig auch mit gegenseitigem Einverständnis während einer offenen Beziehung wechselnde Sexpartner, emotionaler Druck aus der eigenen Familie und vom Umkreis schaffen eine wackelige, teils bizarr anmutende Alltagsbasis. Nichts ist falsch, aber auch nicht so wirklich richtig. Zudem liegt in schwulen Partnerschaften die Hürde zur Trennung &#8211; natürlich mit Ausnahmen &#8211; deutlich tiefer als in heterosexuellen, fallen doch eine gehörige Dosis sozialer Zwänge, kirchlicher Eigenheiten oder gar eigene Kinder weg. Ich kenne nur wenige drollige Schwuppen, deren Beziehung mehr als eine Handvoll Jahre gehalten hat &#8211; skurril, aber wahr.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn &#8211; es folgt die Quintessenz: Vieles ward mir neu gewesen. Wandte sich aber denn des Besseren zu. Trial and Error in Vollendung. Keine Zwänge, keine Traditionen, keine Bindungen, keine geltende Regeln. <strong>Freiheit!</strong> Also, ganz ehrlich: Abseits allen Geblases tiefschwarzen Trübsals vermag ich zu behaupten: Dude, mein Leben macht verdammt noch mal so was von Spaß, ich liebe das Unbekannte, die Herausforderung, das Risiko. Ich <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >tu es</a>, <strong>YAAAAY</strong> <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Liebe verdient Respekt: Auflodernder Schwulen-Hass entsetzt die Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 20:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Antigewalt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein lieber Freund und Kupferstecher!</strong> Ob Freund und Feind, ein jeder legt mir hin und wieder zu herzen, ich solle nicht das Unterste zuoberst kehren. Sätze wie &#8220;<strong>Ja, wir wissen, dass du <a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >schwul</a> bist!</strong>&#8221; oder &#8220;<strong>Du und dein ewig währender Kampf für Gleichberechtigung &#8211; das ist doch überflüssig!</strong>&#8221; bekomme ich des Öfteren zu hören. Der weitläufigen Meinung meines Bekanntenkreises zufolge manifestierten sich Homosexuelle endgültig ins Zentrum der Gesellschaft, Anfeindungen seien selten geworden respektive endgültig überwunden. Darum seien auch Kritik und Gejammer ob Homophobie unangebracht. <strong>Sicher?</strong> In ihrem Handeln uneingeschränkte, schwule Politiker wie <strong>Klaus Wowereit, Ole von Beust</strong> und selbstverständlich <strong>Guido Westerwelle</strong> vermitteln den Eindruck, dass die Thematik der Diskriminierung anderer sexueller Orientierungen beendet sei. Schön, eigentlich könnte der Beitrag hiermit schon wieder beendet sein. </p>
<p>Homosexualität hat sich, so scheint es, im täglichen Turnus etabliert. Und das in einer erstaunlich kurzen Zeit, schließlich wurde <strong>erst 1994 das Verbot von homosexuellen Handlungen unter Erwachsenen</strong> laut deutscher Verfassung aufgehoben. Die Angelegenheit wirkt alltäglich, angegraut und langweilig. Jedoch liegt genau darin das Wagnis: Die Geschichte zeigt, dass ein allzu selbstverständlich genommener Fortschritt die Gefahr des Rückschlags birgt. Das beste Beispiel dafür weißt in jüngster Zeit die &#8220;Hochburg der Toleranz&#8221; &#8211; <strong>New York, I like</strong> &#8211; auf: Die niemals schlafende Millionenmetropole ist aktuell Tatort einiger brutaler Übergriffe und eindeutig bedenklicher Debatten gegenüber Homosexuellen. Und das beschränkt sich nicht nur auf New York, nein, in vielen so scheinbar aufgeschlossenen Gesellschaften flammt derzeit die verbale und physische Gewalt auf.</p>
<h3>Blut und Morde</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/turn-to-jesus-study-the-bible.jpg" alt="Turn to Jesus - study the Bible! Urheber: Michael Tracey from Ashevillle, NC, USA (Wikipedia)" title="Turn to Jesus - study the Bible! Urheber: Michael Tracey from Ashevillle, NC, USA (Wikipedia)" width="200" height="299" class="size-full wp-image-2681 alignleft" /> Große Welle schlug <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,720489,00.html" title="Cyber-Mobber sollen Studenten in den Selbstmord getrieben haben" target="_blank">das Schicksal eines homosexuellen Student aus New York</a>, der von seinen Mitstudenten heimlich beim Sex gefilmt und jenes Video anschließend im <a href="http://www.kronos-net.de/die-sendung-mit-der-maus-das-internet.html" target="_self" title="Die Sendung mit der Maus: Das Internet" >Internet</a> veröffentlicht wurde. Kurz darauf <strong>beging er Selbstmord,</strong> indem er sich von der George Washington Bridge in Manhattan stürzte. Er hatte sein erzwungenes Outing und das anschließende Mobbing an seiner Universität nicht ertragen. Wenige Tage zuvor wurde <a href="http://www.fr-online.de/politik/schwulenfeindliches-klima-waechst/-/1472596/4737666/-/index.html" title="Schwulenfeindliches Klima wächst" target="_blank">ein Mann in einer Bar an der Christopher Street krankenhausreif geschlagen</a>, da er zugab, schwul zu sein. Für die Täter war das <strong>Grund genug.</strong> Und das genau an jener Straße, die ein <strong>weltweites Symbol für Toleranz und Gleichberechtigung</strong> wurde. Im gleichen Zuge sollte hier noch auf die wirklich harte <a href="http://www.fr-online.de/politik/schwulenfeindliches-klima-waechst/-/1472596/4737666/-/index.html" title="Schwulenfeindliches Klima wächst" target="_blank">Folter und Misshandlung schwuler Teenager im New Yorker Stadtteil Bronx</a> verwiesen werden. Wohlgemerkt, dass alles geschah binnen der letzten Tage. Es brodelt in den Straßen NYs.</p>
<p>Unterm Strich lässt sich in den USA eine <strong>landesweite Tendenz gegen Homosexuelle</strong> erkennen. Reißerische, eindeutig <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/12/nyregion/12paladino.html" title="Unrepentant, Paladino Calls Gay Parades ‘Disgusting’" target="_blank">diskriminierende Aussagen wie von Carl P. Paladino</a>, Gouverneursanwärter für New York und <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=12856 title="Selbstmorde: US-Evangelikale warnen vor "Gay-Agenda" in Schulen" target="_blank">wetternde fundamentalistische Christen</a> gießen zusätzliches Öl ins Feuer. Feuer, das auf die Bevölkerung übergreift.</p>
<h3>Du Schwuchtel!</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/alcohol-prostitution-homosexuality-not-allowed-please.jpg" alt="Alcohol Prostitution Homosexuality - not allowed please. Urheber: Nicor (Wikipedia)" title="Alcohol Prostitution Homosexuality - not allowed please. Urheber: Nicor (Wikipedia)" width="200" height="279" class="size-full wp-image-2680 alignleft" /> Andere Brennpunkte sind die jüngsten <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-10/homosexuelle-belgrad-gewalt" title="Krawalle nach Umzug von Homosexuellen in Belgrad" target="_blank">Ausschreitungen am Rande einer eigentlich friedlichen Parade von Schwulen und Lesben</a> in Belgrad (Serbien). Das Ziel des Umzugs war eigentlich <strong>nicht offene Provokation,</strong> sondern anderen Homosexuellen im Lande aufzuzeigen, dass sie mit ihren Gefühlen <strong>nicht alleine dastehen</strong> und die <strong>Forderung nach mehr Rechten.</strong> Aus einer friedlichen, mutigen Horde wurden fast blutige Morde. An vorderster Front der Gegendemonstranten: <strong>Die Kirche.</strong> Wie kann eine Kirche zu einer Demonstration gegen die Einforderung eines <a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine trügerische Illusion?" >Freiheit</a>srechts aufrufen?</p>
<p>Auch bei uns in Deutschland boomt gerade unter Jugendlichen der Trend zum sogenannte <strong>Cyber-Mobbing im Internet.</strong> Nicht nur, dass <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,614381,00.html" title="Homo-Hass in der Schule" target="_blank">homosexuelle Schüler während der Schulzeiten leider nur zu oft &#8220;psychischem Terror&#8221; ausgesetzt werden</a>. Nein, in Zeiten des Internets lässt sich dies auf 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche erweitern &#8211; was homosexuelle Teenager vermehrt erst in Verzweiflung und in letzter Instanz in den Selbstmord treibt. Dass laut neuesten Befragungen &#8220;<strong>Schwuchtel</strong>&#8221; die am meisten verwendete Beleidigung in deutschen Schulen ist, stellt hierbei mit Sicherheit nur die Spitze des Eisberges dar.</p>
<h3>Liebe verdient Respekt!</h3>
<p><img src="http://www.kronos-net.de/wp-content/uploads/2010/10/we-trust-in-gay.jpg" alt="Liebe verdient Respekt!" title="Liebe verdient Respekt!" width="200" height="270" class="size-full wp-image-2687 alignleft" /> Homosexuelle, die dieser Tage in Deutschland leben, dürfen sich durchaus ihres Lebens erfreuen und sich <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >glück</a>lich schätzen ob der gewonnenen <strong>Freiheiten und der Toleranz</strong> des deutschen Staates. Generationen von Schwulen und Lesben vor ihnen mussten sich diese Rechte schließlich <strong>bitter erkämpfen.</strong> In vielen anderen Ländern der Erde drohten ihnen drastische <strong>Strafen, Gefängnisaufenthalte oder gar der Tod.</strong> Dennoch, völlige Gleichberechtigung herrscht noch lange nicht &#8211; weder in den USA noch bei uns. Hier ist noch einige Aufklärungsarbeit von Nöten. Beide Parteien sind, so finde ich, zu mehr Entgegenkommen und Aufgeschlossenheit aufgerufen. Barrieren können niedergerissen und Vorurteile aufgehoben werden &#8211; wenn man nur will. <strong>Liebe verdient Respekt, Leute!</strong></p>
<p>Noch mehr nach dem Break: <a href="http://www.kronos-net.de/biste-schwul-oder-was.html" title="Reportage: Biste schwul, oder was?" target="_blank">Reportage: &#8220;Biste schwul, oder was?&#8221;</a></p>
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		<title>The Beauty of Gays &#8211; warum Schwule gut aussehen</title>
		<link>http://www.kronos-net.de/the-beauty-of-gays-warum-schwule-gut-aussehen.html</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 00:06:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ende einer Legende]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich im Chat: Claudia H. (Name verändert, Anm d. Red.) meinte unverhohlen: &#8220;Ach, <strong>du bist <a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >schwul</a>?</strong> Dann siehst du sicherlich total hübsch aus!&#8221; &#8230; Irgendwie seltsam anmutend. Denn es grassiert dieser Lande offensichtlich ein drolliges Vorurteil sonderbarster Ausmaße: Schwulen Jungs wird zumeist vorgeworfen, körperlich und vor allem vom Gesicht her übertrieben &#8220;schön&#8221; zu sein. Und von Haus aus schönen Jungs wird wiederum untersagt, <strong>durch und durch schwul zu sein.</strong> Darauf angesprochen geben Männer das Vorurteil ungern zu; wer sich hingegen die erstbeste Frau in der düsteren, spärlich beleuchteten Gosse schnappt und sie unverhohlen danach fragt, wie sie sich schwule Jungs denn so vorstellt, lautet ihre Antwort mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit <strong>&#8220;süß&#8221;, &#8220;niedlich&#8221; oder &#8220;einfach schön&#8221;.</strong> Auch die multimediale Werbung und diverse 10-Euro-Nachmittagsproduktionen im Hartz IV-Fernsehen suggerieren ein elfenhaftes Erscheinen schwuler Jungs und Männer. Sie hätten allesamt einen <strong>sexy, durchtrainierten Body,</strong> ein <strong>makelloses Sixpack,</strong> <strong>schlanke Arme und Beine</strong> &#8211; zusammengefasst einfach einen zärtlichen, aber dennoch sportlich gebauten Körper. Dazu gesellen sich ein <strong>lupenreines Gesicht</strong> samt eines <strong>gefühlsintensiven, zierlichen Ausdrucks.</strong></p>
<p>Besonders überzogen ausgeprägt ist diese einseitige Darstellung schwuler Jungs in einschlägigen <strong>Pornos der Szene,</strong> der dortige Zwang zum perfekten Körper ist bei Weitem stärker vorhanden als in heterosexuellen pornografischen Darstellungen. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Twink_%28gay_slang%29" title="Twink (gay slang)" target="_blank">Stichwort Twinks</a>. Wessen Gestalt nicht die menschliche Perfektion an sich verkörpert, hat in diesem Gewerbe absolut keine Chance.</p>
<p>Aber &#8211; <strong>stimmt das denn wirklich?</strong> Sind Schwule adretter als ihre heterosexuellen Pedanten des gleichen Geschlechts?</p>
<h3>Schwule sind nicht unbedingt attraktiv, sie achten nur mehr auf ihren Look</h3>
<p>Zugegebenermaßen achten einige Schwule weit mehr auf ihr Äußeres als der Rest der Männerwelt drum herum. Mit mehreren Pflegeshampoos behandelte, gestylte und mit dem Glätteisen malträtierte Haare gehören teils genauso zum Alltag wie penibel gepflegte Fingernägel, diverse Gesichtscremes und natürlich ein bis auf den Kopf komplett enthaarter Körper. Wohlgemerkt: <strong>Bei einem Teil der Schwulen.</strong> Und &#8211; jetzt kommt der interessante Part &#8211; ebenso bei einem nicht zu verachtenden Anteil aller Männer in ihrer Gesamtheit. Wir befinden uns in einer Ära, in der jener &#8220;in&#8221; ist, <strong>der sich pflegt</strong> und größeren Wert auf sein Äußeres gibt. Das hat nichts mit Metrosexualität und jenes noch weniger mit Sex in der U-Bahn zu tun, sondern liegt an unserem enormen, seit Jahren ununterbrochen anhaltenden <strong>gesellschaftlichen Wandel.</strong> Unterlagen bis gegen Ende der 90er Jahre vor allem Frauen dem Gesellschaftszwang, dünn und hübsch seien zu müssen, ist es spätestens seit der Jahrtausendwende vermehrt desgleichen die männliche Bevölkerung. Es weht der <strong>Zeitgeist der physischen Perfektion</strong> durch unsere Straßen.</p>
<p>Aus dem Boden sprießende Marken wie &#8220;NIVEA For Men&#8221; oder &#8220;L&#8217;Oréal Paris: For Men&#8221; untermauern, dass es sich längst nicht mehr um einen temporären Effekt, sondern um einen <strong>knallhart umkämpften, milliardenschweren Beauty-Markt</strong> handelt. Medien, Filme, Frauen und die Werbung machen es vor: <strong>Männer müssen schön sein.</strong> Sonst haben sie keine Chance in der modernen Gesellschaft. In der Tat <a href="http://karrierebibel.de/schoengeist-maenner-halten-attraktivitaet-fuer-karriereturbo/" title="Schöngeist – Männer halten Attraktivität für Karriereturbo" target="_blank">zeigen Umfragen</a>, dass vor allem das Erscheinungsbild der Jungs und Männer laut deren Annahme immer öfters über <strong>Beruf oder Arbeitslosigkeit</strong> und <strong>Singledasein oder Partnerschaft</strong> entscheidet.</p>
<h3>Nichts als die Wahrheit</h3>
<p>Doch schon weit vor dieser Beauty-Welle herrschte die Auffassung vor, dass Schwule immer schön und geschminkt seien. Zeit also, mit dieser zwar nicht miesen, aber dennoch nervenden Engstirnigkeit aufzuräumen. Fakt ist: Ein Teil der schwulen Jungs und Männer achten durchaus verstärkt auf ihre Attitüde. Sie besitzen desgleichen vermehrt stärkere Gefühle, sind näher am Wasser gebaut. Und sie besitzen mitunter eine sensiblere, nahezu feinnervigere Art, sich zu bewegen.</p>
<p>Aber wie obig bereits erwähnt eben nur <strong>ein Bruchteil der Gesamtheit.</strong> Genauso vielen Schwulen ist ihr Aussehen völlig egal, sie sind abseits ihrer sexuellen Ausrichtung immer noch eines: <strong>Männer!</strong> Sie <strong>trinken Bier,</strong> sie <strong>gucken Fußball,</strong> sie <strong>rülpsen und furzen</strong> und verhalten sich manchmal <strong>wie kleine Kinder. À la Mario Barth. </strong> Sprich: Sie verhalten sich ganz &#8220;normal&#8221;. Es gibt dort draußen unglaublich viele Homosexuelle, schätzungsweise sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#H.C3.A4ufigkeit_von_Homosexualit.C3.A4t" title="Häufigkeit von Homosexualität" target="_blank">bis zu 10 Prozent der Bevölkerung</a> schwul oder lesbisch. Die meisten sorgen eben nur nicht für Furore. Heerscharen, vor allem Schwule, schlossen gar den Bund der Ehe und haben Kinder, da sie sich ihre sexuelle Ausrichtung nicht eingestehen trauen oder einfach nicht sicher sind.</p>
<p>Dass alle schwulen Jugendlichen und Erwachsenen also übermäßig attraktiv seien, ist definitiv <strong>eine Legende.</strong> Leider, mag manch einer denken. Sie ist genauso falsch wie die Behauptung, dass sich alle <a href="http://archiv.kronos-net.de/emo-begriffserklaerung.html" title="Emo – Begriffserklärung" target="_blank">Emos</a> ritzen. Aber &#8211; wie es eben in unserer Gesellschaft gang und gäbe ist: Nur die reichen und schrillen finden Beachtung &#8211; und jene, die das nicht vorweisen können, begehren danach und tun es ihnen gleich. Sie kaufen die beworbenen Produkte und bemühen sich, ebenso reizvoll zu erscheinen. <strong>Das Ewige streben nach Perfektion.</strong> Unter anderem daher finden sich in der Werbung und in den besagten Serien immer nur die Wohlgestalten. Sonst würde keiner zuschalten. Körperliche Vollendung &#8211; nicht nur die der Schwulen &#8211; ist also in den heutigen Auswüchsen <strong>ein rein mediales Phänomen,</strong> hervorgerufen durch einen scheinbar unermesslich großen Produktmarkt, den zu schröpfen es gilt &#8211; und durch einige wenige, die tatsächlich eine gewisse natürliche Schönheit vorweisen können. Letztendlich gilt aber immer noch: <strong>Schönheit ist Ansichtssache!</strong> Claudia H.&#8217;s Welt bräche möglichenfalls restlos zusammen, sähe sie, wie die Mehrheit der Schwulen tatsächlich aussieht.</p>
<p>Meine eigene Überzeugung dazu: Ich finde durchaus, dass viele Jungs einfach <strong>unwiderstehlich gut aussehen!</strong> Bedenke er allerdings, dass auch diesen Text <a href="http://www.kronos-net.de/sternschwuppe" title="Ich Ich Ich">ein Schwuler</a> verfasste <img src='http://www.kronos-net.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mein Prinz kommt zur Provinz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 22:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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		<category><![CDATA[schwul]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan]]></category>
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		<description><![CDATA[Ode an Stefan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was dabei herauskommt, wenn der schwarzhaarige, notorisch gelangweilte <strong><a href="http://www.kronos-net.de/sternschwuppe" target="_self" title="IchIchIch" >Krony</a></strong> &#8211; umringt von verworfenen Entwürfen &#8211; auf die Laptoptasten <strong>einhämmert</strong>, um seinen Gefühlen sowie Gedanken für <strong>Stefan</strong> freien Lauf zu lassen &#8230;</p>
<h2 style="margin:0 0 15px 0;padding:21px 0 0;text-align:center;border-top:1px solid #ddd">Ode an Stefan</h2>
<blockquote style="text-align:center;border-left:0;border-bottom:1px solid #ddd"><p>Nun reist du &#8211; mein Schatz &#8211; zu mir,<br />
kommst her aus weiter Ferne.<br />
Denn mein Herz, das gab ich dir,<br />
hab dich echt teuflisch gerne!</p>
<p>Das ganze Land werden wir schocken,<br />
wie zwei als <a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >schwul</a>es Pärchen.<br />
Und vielleicht ne Runde p&#8230;shoppen,<br />
glaub mir, das ist kein Märchen!</p>
<p>Ich werd dich vorstellen allerorts,<br />
zeig dir die Leute und die Gegend.<br />
Vielleicht sogar in kurzen Shorts,<br />
provozierend und erregend.</p>
<p>Ja, du weilst von Tag zur Nacht,<br />
bleibst wach, derweil ich schlafe.<br />
Gibst acht auf mich in voller Pracht,<br />
und ich zähl indes Schafe.</p>
<p>Oh, wie ich mich auf dich freue,<br />
auf dich und deine Augen.<br />
Voll mit Liebe und auch Reue,<br />
das darfst du mir ruhig glauben!</p>
<p>Reue, denn &#8211; das weiß ich wohl,<br />
ich melde mich zu selten.<br />
Die Phrase klingt jetzt übelst hohl,<br />
doch wirst du&#8217;s nicht vergelten!</p>
<p>Ich hasse nun mal das Telefon,<br />
kann es gar nicht mehr hören!<br />
Denk nur an dessen Klingelton,<br />
- es weiß nicht zu betören!</p>
<p>Du hingegen schaffst das schon,<br />
bist schön und hochbegabt.<br />
Eben wie ein Kronyklon,<br />
das ist&#8217;s, was ich so mag!</p>
<p>Geistig sind wir gleichauf gestellt,<br />
berechnend und gefährlich.<br />
Nicht jeder hier ist so erhellt,<br />
klingt zwar hart, ist aber ehrlich!</p>
<p>Und dann dein Lachen, deine Liebe,<br />
dein Hass und deine Wut.<br />
Dein &#8211; ich nenn&#8217;s jetzt mal Getriebe,<br />
find ich alles wirklich gut!</p>
<p>In mir jedoch lebt ein Moloch,<br />
ein Schmerz, ein Pulk aus Plagen.<br />
Ich leide unter dessen Joch,<br />
hab Zweifel und auch Fragen.</p>
<p>Denn bist du das, wonach&#8217;s mich sehnt,<br />
was mein Herz zur Gänze füllt?<br />
Zum Zerreißen ist es gedehnt,<br />
doch die Antwort bleibt verhüllt.</p>
<p>Unsicherheit, die sticht und bohrt,<br />
die mich von innen heraus frisst.<br />
Ach wär ich weg, extrem weit fort,<br />
du wärst dann nicht so angepisst.</p>
<p>Was soll ich machen, soll ich tun,<br />
gibt es sie noch, die Chance?<br />
Gegen Zweifel sind wir doch immun,<br />
denn wir haben die Balance!</p>
<p>Ja, sie gibt&#8217;s, das sag ich dir,<br />
die Hoffnung &#8211; und sie regt sich.<br />
Denn eines, oh das schwör ich hier,<br />
ist doch ganz klar: ich lieb dich!</p></blockquote>
<p>Jetzt liegt&#8217;s an <strong>dir</strong>, du <strong>Kommentator</strong>, sag mir, was Sache <strong>ist</strong>.<br />
Ich warte <strong>hier</strong>, ich <strong>Administrator</strong>, bis du damit mal fertig <strong>bist</strong>.</p>
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		<title>Dolce far niente und infarme Sparwitze</title>
		<link>http://www.kronos-net.de/dolce-far-niente-und-infarme-sparwitze.html</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 20:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krony</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Fotoline / photocase.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnung!</strong> Der nun folgende Beitrag beinhaltet keinerlei bedeutende Information. Das Lesen dieses Textes gleicht daher einer <strong>völlig sinnlosen, überflüssigen Handlung,</strong> die unter Garantie deine eh schon <strong>bemerkenswert eingeschränkte Intelligenz</strong> beleidigen wird. Das Neuordnen der einzelnen Körner deiner umfangreichen Sandsammlung auf Basis einer mehrdimensionalen Matrix nach Farbe, Alter und Oberflächenbeschaffenheit wird dich im Leben weiter bringen als eben jener Beitrag hier. Aber ich sehe schon, jegliches gut gemeinte Einreden stößt auf Ignoranz. Also dann: <strong>Initiiere Schmökervorgang &#8230;</strong></p>
<p>Samstagabend, die Sonne versank gerade hinter dem flimmernden Horizont und taucht nun den Abendhimmel in sommerlich-erotische Farben. Es ist mit immerhin noch 25 Grad angenehm warm, die umliegenden Blüten duften verführerisch, derweil die Grillen auf der nahen Wiese eifrig um die Wette zirpen. Auf dem wolkenlosen Himmelszelt lassen sich die ersten diamantenen Sterne erahnen, eine sanfte, streichelnde Brise trägt den würzigen Geruch von lecker gegrilltem Fleisch durch die Nachbarschaft. Und das gekühlte <strong>Augustiner Helle</strong> trägt seinen Teil zur Perfektion des Momentes bei. </p>
<p>Neben mir sitzt die süße Schwester eines guten Freundes, total verspielt und ein kleines bisschen verrückt. Acht weitere, ebenfalls ziemlich konfuse Personen gesellen sich dieses Abends zu uns, es wird gelacht, gewitzelt und über die gute alte Zeit schwadroniert. Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch. Dolce far niente &#8211; das süße Nichtstun. Ich liebe es! Nur ohne Isar &#8211; ausnahmsweise.</p>
<p>Nun, unsere eingeschworene Clique existiert bereits seit vielen, vielen Jahren &#8211; und an deren Anfänge sich keiner mehr so recht erinnern kann. Ob des Alkohols oder der langen Zeit wegen sei hier mal infrage gestellt. Ja, unsere Gruppe ist außerordentlich gut durchmischt, eine als Mittelmaß definierbare Person kennen wir hier nicht. Wir, das sind eine Menge lebensfroher, schwarzer <strong>Metaller</strong>, lustige <strong>Punks</strong>, gechillte <strong>Kiffer</strong>, ein süßer <strong>Schwarzer</strong>, <a href="http://www.kronos-net.de/sternschwuppe" title="IchIchIch">ich</a> &#8211; der obligatorische <strong><a href="http://www.kronos-net.de/tag/schwul" target="_self" title="Kategorie: Schwul" >Schwul</a>e</strong>, ein paar hochbegabte <strong>Computernerds</strong>, ein &#8211; leider &#8211; hervorragend kochender <strong>Koch</strong>, der vom Pech verfolgte, aber vogelfreie <strong>Vagabund</strong>, ein des Lebens <a href="http://www.kronos-net.de/zu-huelf-unfassbares-glueck-mit-dem-tu-es-prinzip-_.html" target="_self" title="Zu Hülf: Unfassbares Glück mit dem Tu-Es-Prinzip (^_^)/”" >glück</a>licher &#8220;<strong>Taugenichts</strong>&#8220;, ein pesudoneureicher <strong>Proll</strong> und die zur Melodramatik neigende &#8220;<strong>Mutter der Nation</strong>&#8220;. Eigentlich fehlen in unserem Kreis nur noch eine durchgeknallte <strong>Lesbe</strong>, ein strammer <strong>Russe</strong> und ein wortreicher Anhänger der <strong>jüdischen Glaubensrichtung</strong>.</p>
<p>Vielleicht sind wir gerade deshalb so offen für Randgruppenwitze. Jeder Einzelne von uns stellt &#8211; mehr oder weniger &#8211; ein vollwertiges, aber komplett sozialisiertes Mitglied einer oft schief angeguckten Randgruppe dar. Jeder hat seine eigene, skurrile Lebensgeschichte zu erzählen, diverse schwerer Jahre hinter sich und keinen rechten Plan für die Zukunft. Dennoch wage ich zu behaupten, dass wir lustiger unterwegs sind als viele andere. Wir nehmen das Leben mit Humor. Und uns. Denn &#8211; seien wir mal ehrlich &#8211; über niemanden lässt es sich so gut lachen als über sich selbst. Eines unserer herausragendsten Merkmale ist der Hang zu <strong>schlechten <a href="http://www.kronos-net.de/dolce-far-niente-und-infarme-sparwitze.html" target="_self" title="Dolce far niente und infarme Sparwitze" >Sparwitz</a>en.</strong> Billige Witze, die es nicht wert sind, belacht zu werden. Eigentlich. Doch sind sie oftmals so dermaßen miserabel, dass nichts anderes als verzweifeltes <strong>Giggeln</strong> übrig bleibt. Dazu gesellen sich noch allerhand Witze, die weit unter die Gürtellinie treffen, böse Scherze und die besondere Sorte, bei denen einem <strong>das Lachen regelrecht im Hals stecken bleibt.</strong> Witze über Juden, Schwule, Pädophile, Katastrophen, Penner, Superman, Chuck Norris und so weiter und so fort. So sitzen wir da also stundenlang in geselliger Runde herum und kichern, grinsen, schmunzeln, lächeln, gackern, lollen, schreien und räuspern uns beschämt. Leeren nebenbei mehrere Kästen Bier &#8211; total normal. Außenstehenden mag dieses seltsame Spektakel verrückt vorkommen &#8211; wobei, es kommt es einem nicht nur so vor, <strong>es IST verrückt.</strong> Wir sind verrückt. Definitiv. Einmalig. Und unzertrennlich. <strong>Eine feste Clique!</strong></p>
<p>Doch ich will dich nicht länger auf die Folter spannen, sondern verkünde hiermit &#8211; mit herausgestreckter Brust und nicht ohne Stolz in der Stimme: <strong>Es folgen nun</strong> <span class="resource">(keineswegs)</span> <strong>die hinterhältigsten und bodenlosesten Witze des vorgestrigen Abends!</strong> Langweilig, oder? Jetzt darfst du gerne deinen Zorn äußern; diesen Beitrag kommentarisch geißeln und zerfleddern!</p>
<p><span class="resource">Foto: Fotoline / photocase.com</span></p>
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