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	<title>KronosNET<br />
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 &#187; Entstehung</title>
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		<title>Warum? Der Sinn des Lebens &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 21:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xXKronosXx</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Bengelsdorf / photocase.com]]></description>
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<p>Viele Philosophen von der Antike bis zur heutigen Zeit stellten sich in ihrem Leben eine zentrale, nicht zu beantwortende Frage: Die Frage nach dem Warum? Warum gibt es uns Menschen? Und vor allem: Was ist der <a href="http://www.kronos-net.de/warum-der-sinn-des-lebens.html" target="_self" title="Die Frage aller Fragen: Warum? Was ist der Sinn des Lebens?" >Sinn des Lebens</a>? Die Frage ist so alt wie die Menschheit an sich, seit jeher stellen sich Philosophen, Theologen und Normalsterbliche diese Frage. Und au&#223;er tausender religi&#246;ser Ausgeburten blieb uns Menschen eine Antwort auf die Frage aller Fragen bislang vorenthalten.</p>
<p>Also, betrachten wir unsere Gesamtsituation mal ganz objektiv: Wir Menschen leben auf einer kleinen, unscheinbaren blauen Kugel mitten im scheinbar unendlichen Nirvana des Universums. Unsere Spezies z&#228;hlt zurzeit knappe 6,9 Milliarden Individuen, so viel, wie noch niemals davor. Es gibt Sch&#228;tzungen, die besagen, dass bis zum heutigen Tage knapp 110 Milliarden Menschen auf unserem Planeten lebten. 110 Milliarden &#8211; und alle taten das Gleiche. Wir Menschen leben &#8211; auf die wichtigsten Fakten reduziert &#8211; einzig und alleine aus dem Grunde, unser Fortbestehen zu sichern. Fortpflanzung, damit unsere Spezies nicht ausstirbt. Hier unterscheiden wir uns kaum von Tieren. Dann kommt aber noch hinzu, dass wir einen eigenen Willen entwickeln konnten, wir empfinden Emotionen und Gef&#252;hle, k&#246;nnen abstrakt und subjektiv denken, k&#246;nnen miteinander komplexe Aufgaben l&#246;sen und haben eine weltumfassende, gr&#246;&#223;tenteils funktionierende Gesell<a href="http://www.kronos-net.de/intelligenz-und-freiheit-der-gesellschaft-eine-illusion.html" target="_self" title="Intelligenz und Freiheit der Gesellschaft. Eine tr&#252;gerische Illusion?" >schaf</a>t gegr&#252;ndet. Und dennoch bleibt ein Gef&#252;hl der Hoffnungslosigkeit und der Resignation, denn unser aller Leben schaut wie folgt aus: Geburt, Lernphase, Arbeitsphase um zu &#252;berleben, Fortpflanzung, Alter und anschlie&#223;end der Tot.</p>
<p>Aufgrund dieser Entwicklung sind wir &#8211; leider? &#8211; in der Lage, uns zu fragen: Das ist alles? Leben wir wirklich nur, um zu leben? Nicht, um etwas Grundlegendes zu bewirken, um aus unserer blauen Kugel ein Paradies zu schaffen? Und selbst wenn wir aus letzterem Grund leben sollten &#8211; warum? Wo bleibt hier der Sinn?</p>
<p>Nun gibt es Religionen, die folgende Theorie vertreten: Es gibt einen Gott. Einen Sch&#246;pfer, ein Wesen oder eine Art von Energie, die das gesamte Universum geschaffen hat. Das muss nicht einmal ein Gott oder eine menschen&#228;hnliche Person sein, es kann sich dabei durchaus auch um das gr&#246;&#223;te aller Naturgesetze handeln oder um eine in sich verschachtelte mathematische Fakult&#228;t. Wie auch immer, besagte Religionen lehren folgenden Grundsatz: Es gibt eine gro&#223;e Schale voller Samen, voller Menschensamen. Unentwickelte menschliche Seelen. Diesen gibt Gott die Chance, sich auf unserer Erde im Laufe mehrerer menschlicher Leben zu entwickeln und ein h&#246;heres, perfekteres Level zu erreichen. Damit diese eine strahlende, reine Seele bekommen und nach Abschluss der Entwicklung in die Feinstofflichkeit &#252;bersiedeln k&#246;nnen, um in eben jenen Paradies f&#252;r immer weiterzuleben.</p>
<p>Uff!</p>
<p>Stellt sich einem nur die Frage, warum der &#8220;allm&#228;chtige Gott&#8221; &#252;berhaupt unterentwickelte Menschen schuf, nur damit sich diese im Laufe von Jahrmillionen weiterentwickeln. Warum nicht gleich fertig entwickelt? Nun, so &#228;hnlich klingen viele Sch&#246;pfungsgeschichten anderer Religionen, einige bedienen sich noch abgefahrener Szenarien. Doch eines haben alle Religionen gemeinsam: Sie bieten keine befriedigende und vor allem logische Antwort auf die Frage, warum es uns gibt und was der Sinn des Lebens ist.</p>
<p>Vielleicht gibt es einfach keinen. Eventuell sind wir alle und das gesamte komplexe Universum ein Relikt des Zufalls. Ein Fehler in der Matrix sozusagen, eine unvorhergesehene Gleitkommaziffer in einer riesigen, nicht reduzierbaren laufenden Rechenoperation. Vieles spricht daf&#252;r: Unser kleiner blauer Planet umkreist bekanntlich die riesige Sonne in unserem Sternensystem. Ein kleiner heller Punkt. Einer von einhundert Milliarden Milliarden Sonnen in unserer Milchstra&#223;e. Also 1 aus 100.000.000.000.000.000.000. Wohlgemerkt nur in unserer Milchstra&#223;e, welche eine Galaxie darstelle. Eine kleine, unbedeutsame Galaxie mit einem verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig kleinen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren. Und unsere kleine Milchstra&#223;e ist eine Galaxie von ebenfalls gesch&#228;tzten 100 Milliarden Milliarden Galaxien. Somit w&#228;re unsere Sonne eine von 100.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 (!). Andere Sch&#228;tzungen gehen von 70 Trilliarden Sternen aus &#8211; immer noch viel. Auf unserem Planeten konnte sich nur Leben entwickeln, weil die Erde auf wenige Kilometer genau im perfekten Abstand um die Sonne kreist. Weil die Erdneigung auf wenige Grad genau so stimmt und weil auch der Tag-Nacht-Rhythmus auf wenige Sekunden genau passt. Auch die Position der anderen Planeten stimmt in unserem Sonnensystem auf wenige Kilometer genau, w&#228;re nur eine winzig kleine Variable anders, w&#228;re die Erde ein unbewohnbarer W&#252;stenplanet oder ein durchs All trudelnder Eisblock.</p>
<p>Zufall? Wie entstand das Universum &#252;berhaupt? Es ist schon einmal alt wie Methusalem. &#220;ber 13,75 Milliarden Jahre. Und hat einen Durchmesser von mittlerweile &#252;ber 75 Milliarden Lichtjahren &#8211; aufgrund der exponentiellen Ausdehnung wird es auch laufend in alle Richtungen gr&#246;&#223;er. Nun war ganz am Anfang der Urknall, binnen weniger millionsten Sekunden entstand aus dem Zustand der absoluten Singularit&#228;t eine unvorstellbare Masse an Materie und Energie. Die Singularit&#228;t beschreibt einen nicht n&#228;her definierbaren Punkt, an dem sich alle Materie, Energie und Zeit des gesamten Universums auf einen winzig kleinen Punkt konzentriert in einem nicht nachvollziehbaren physikalischen Zustand. Zeit existiert in diesem Zustand nicht, diese entstand erst durch den Urknall. Stellt sich einem die rein objektive Frage: Was war neben dem kleinen Punkt? Wie sieht es aus, wenn es gar nichts gibt, nicht mal Nichts? Nicht einmal Zeit, keine Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, kein Licht &#8211; gar nichts? Sondern nur diesen klitzekleinen Energiepunkt?</p>
<p>Noch kurioser wird diese Vorstellung durch die Prognosen der Astronomen, die davon ausgehen, dass das Universum in einigen Milliarden Jahren in sich selber zusammenst&#252;rzen wird, weil es dann einen Zustand der maximalen Ausdehnung erreicht hat. Es wird also instabil. Sprich, wenn das Universum einen Zustand maximaler Ausdehnung erreicht hat, wird die universale Rechenoperation abbrechen. Und anschlie&#223;end wird es kompliziert: Alle Materie wird sich verdichten, die Zeit h&#246;rt auf zu existieren und es entsteht wieder ein Zustand der Singularit&#228;t. Ein Anti-Urknall sozusagen.</p>
<p>Und dann? K&#246;nnte es einen neuen Urknall geben? Gab es schon einen Urknall vor unserem Universum, sind wir nur die Bewohner eines von unendlich bereits existierenden Universen? Ein unbedeutendes, zuf&#228;lliges Universum, das sich in die unendliche Reihe aller Universen einreiht? Und was war ganz am Anfang, bevor das allererste Universum entstand? Was wird ganz am Ende sein? Fragen, die &#252;ber den menschlichen Horizont hinausgehen und den Sinn des Lebens auch nicht beantworten k&#246;nnen. Aber das w&#228;re zumindest logisch, alles auf unserem Planeten entsteht und vergeht. Vom ganz Kleinen &#8211; das Leben einer Milbe &#8211; &#252;ber den Kreislauf der Jahreszeiten bis hin zur Geburt von Sternen und deren Ableben als Supernova. Alles beginnt irgendwann und geht irgendwann dem Ende entgegen, so auch unser Universum. Und alles beginnt anschlie&#223;end wieder von vorne &#8230;</p>
<p>Was bleibt, ist Unzufriedenheit. Das ist alles? Wir sind Zufall? Ein Zufall in einer unendlichen Reihe zu Zuf&#228;llen? Und gibt es nun einen Gott, der uns schuf? Oder nicht? Nun, Gott ist vielleicht das Universum, und das wiederum eine emergente Eigenschaft seiner Einfachheit. Es existiert, weil es einfacher ist als das Nichts. Das ist vielleicht der Grund seiner Existenz. Das scheinbar so komplizierte Universum, das wir sehen, ist eine klare Eigenschaft seiner Einfachheit. Das Universum existiert, weil es einfacher ist als das Nichts. Das Universum k&#246;nnte nicht einfacher sein, als es ist. Dies ist ein physikalisches Gesetz, aus dem sich alle anderen ergeben. Es ist pure <a href="http://www.kronos-net.de/extremen-der-mathematik-i-irre-einheiten-und-unvorstellbare-zahlen.html" target="_self" title="Extremen der Mathematik: Irre Einheiten und unvorstellbare Zahlen" >Mathematik</a>. WIR sind pure Mathematik. Ein Produkt des Zufalls. Wir existieren einfach aus dem einzigen Grunde: Wieso denn eigentlich nicht?</p>
<p>Und wer wei&#223;, vielleicht schreibt in 2.000 Jahren ein Mensch &#252;ber den Sinn des Lebens und wirft dabei einen R&#252;ckblick auf Philosophen der Vergangenheit. Und vielleicht st&#246;&#223;t dieser Mensch im Laufe der Recherchen auf mich und meine Website, liest sich das durch und beginnt anschlie&#223;end zu schreiben: Viele Philosophen von der Antike bis zur heutigen Zeit stellten sich in ihrem Leben eine zentrale, nicht zu beantwortende Frage: Die Frage nach dem Warum? Warum gibt es uns Menschen? &#8230; Womit der ewige Kreislauf wieder geschlossen w&#228;re!</p>
<p><span class="resource">Foto: Bengelsdorf / photocase.com</span></p>

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